Die ältesten Mancala-Spielbretter fand man im Nordwesten Äthiopiens bei Matara und Yeha. Sie stammen etwa aus dem 6.-8. Jahrhundert n. Chr. Mit dem Sklavenhandel kamen westafrikanische Mancala-Varianten um 1640 nach Westindien, Europa, die USA und Teile Südamerikas. Diese „Kalaha“-Variante wurde 1940 von dem US-amerikanischen Steuerberater William Julius Champion erfunden.
Dieses Spiel wurde inspiriert von einem kleineren einheimischen Magnetfußballspiel, welches während der Fußball WM im Jahre 2010 überall von den Besuchern der Public Viewing-Events in den Stadtparks von Johannesburg und Kapstadt gespielt wurde. Die Spielfiguren stammen von der deutschen Spielefirma Wey-Kick.
Dieser Kugelflipper aus Holz ist eine moderne Varainte der sogenannten Flipperautomaten aus den USA. In den 60er Jahren in Europa sehr beliebten mechanischen Spiels in Casinos und Bars und Eckkneipen. Die Besonderheit unseres Kugelflippers ist es, dass 4 Spieler gemeinsam spielen können.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise geübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet.
Dieses indische Elefanten-Kalaha aus dem Süden des Subkontinent besteht aus über 20 bunten handgeschnitzten indischen Elefanten in verschiedenen Größen. Das einzigartige dieses wunderschönen historischen Holzspiels ist es, dass die fast zwei Meter lange Spielplatte von zwei riesigen Elefanten getragen wurde. Dieses Spiel wurde in der Blütezeit Maharadschas in ganz Indien gespielt. Die Augen der Elefanten wurden teilweise mit Diamanten bestück. Der Elefant gilt in Indien als ......Tier
Dieses Holzcurlingspiel ist eine Tischvariante des aus dem Spätmittelalter stammenden Eisstockschießens, das im Winter auf den zugefrorenen Seen im englischen Königreich und in Holland leidenschaftlich gespielt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung eines Spiels mit Steinen auf dem Eis erfolgte im Februar 1541 auf einem Dokument, das im Kloster von Paisley, in der Grafschaft Renfrewshire (Schottland), geschrieben wurde.
Dieses barocke Würfelsspiel ist ein Vorläufer des heutigen "Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels. Die Anordnung der Spielführung, der Spielregeln und der optischen Gestaltung des Sportfeldes unterscheiden sich allerdings sehr vom heutigen Spiel. Da die adligen Spieler auf ein schnelles Spielvergnügen aus waren wurde nur mit einer Spielfigur und sechs Spielern gespielt. Der Sieger stand oft schon nach einigen Minuten fest sodass bei großen barocken Schlossfesten viele adelige Spieler mit Spielfreude an diesem Vorläufer des modernen "Mensch-ärgere-dich-nciht-Spiel mit einader spielen konnten.
Die Geschichte des Shuffleboards beginnt im 15. Jahrhundert in England. Anfangs als Zeitvertreib des englischen Adels, wurde das Spiel später als Glücksspiel in den Pubs populär. Die Geldstücke mussten so nah wie möglich an die Tischkante gleiten. Da meist Pennys zum Spielen benutzt wurden, hieß das Spiel lange Zeit auch "Pennyboard". Weil die englischen Untertanen mit ausufernden Wetten um Geld und Drinks immer mehr von der Arbeit abgehalten wurden, verfügte der englische König Heinrich VII im Jahre 1522, dass Shuffleboard nur noch vom englischen Adel gespielt werden durfte. Als im 16. Jahrhundert die englische Aristokraten Billard spielten, hielt das Spiel wieder in den Tavernen der Insel seinen Einzug.
Seit der Antike bis hin zum Mittelalter waren Paarsuchspiele ein beliebter Zeitvertreib der oberen Schichten. In der einen Variante wurde mit Bildern, in einer anderen mit kleinen Kästchen gespielt, in denen Gegenstände paarweise versteckt waren. In der Barockzeit setzte sich die Bild-Variante durch, bei der die Bilder auf Holz gedruckt wurden. Der Name "Paarsuchspiel" ist der historische Name des von der berühmten Spielefirma Ravensburg unter dem geschütztem Namen "Memory" beliebten Spiels, das auch heutzutage mit sehr großer Begeisterung von Groß und Klein gespielt wird.
Das englische Kugelrampenspiel ist der historische Vorläufer des modernen Tischkicker, das vor 2 - 3 Jahrhunderten im englischen Königreich meist vom Adel gespielt wurde. Über die Holzrampen wurden kleine Steine oder Eisenkugelns ins Spielfeld "geschossen" um einen sehr leichten Ball in das gegnerische Burgtor zu schießen. Das Spiel hat, damit die Kugeln schneller rollen, eine doppelseitig schiefe Ebene.
Aus Holz geschnitzte Drachen waren als Wurfspiele auf den mittelalterlichen Jahrmärkten auch bei den Erwachsenen sehr beliebt. Die Wurfbälle bestanden aus umwickelten Lederresten. In der Barockzeit waren diese Spiele ein beliebter Zeitvertreib des Adels in ganz Europa.
Dieses Spiel ist ein französisches Strategiespiel für zwei Personen. Unsere übergroße Variante ist eine Anlehnung an das vor allem in Frankreich bekannte Spiel „Abalone“, welches von den französischen Spieleautoren Michel Lalet und Laurent Lévi 1987 entwickelt wurde. Im Jahr 1998 erhielt das Strategiespiel den As d’Or als „Spiel des Jahrzehnts“.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Funde aus babylonischer, römischer und germanischer Zeit belegen, dass das Murmelspiele generell sehr alt sind. Die ältesten Murmeln datieren von 3000 vor Chr. Eine Anzahl runder Schmucksteine fand man als Beigabe im Grab eines ägyptischen Kindes in Naqada. Im Britischen Museum lagern Murmeln aus Kreta, die auf 2000 – 1700 vor Chr. datieren. Auch die indischen Maharadschas spielten an übergroßen Murmel- bzw. Kugelspielen. Im mittelalterlichen Europa gab es um 1500 mehrere Murmelspiele mit unterschiedlichen Regeln. Die Produktion von Glasmurmeln begann erst 1848 im thüringischen Lauscha. Dort erfand der Glasbläser Karl Greiner die sogenannte Märbelschere, die heute noch hergestellte klassische Glaskugel.
Dieses Spiel stammt aus der viktorianischen Zeit des britischen Empires. Es war das Lieblingsspiel von Königin Victoria. Die Hofdiener Victorias nannten es "das Lochspiel der Dame" (Trou Madame). Im siebzehnten Jahrhundert gab sich auch Ludwig XIV diesem Spiel hin.
Backgammon gilt als eines der schönsten, bezauberndsten und ältesten Spiele dieser Welt. Bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. wurde dieses Spiel voller Begeisterung von Königen und Bischöfen gespielt. Einzigartige Funde auf der ganzen Welt bezeugen die Erfolgsgeschichte dieses Spiels. Zum Beispiel wurden bei Ausgrabungen der "sumerischen Stadt" „Ur“ (2300 v. Chr.) verschiedene, formvollendet gefertigte Spielbretter gefunden. Im Grab des ägyptischen Herrschers „Tutenchamun“ (1350 v. Chr.) fand man vier kunstvoll verarbeitete Spiele. Einen weiteren geschichtlichen Meilenstein findet man in den Aufzeichnungen des „Homer“. Dort schildert er die eintönige Belagerung Trojas, bei der sich die Krieger die Zeit mit Backgammon-Spielen vertrieben. Und so gibt es bis heute noch viele Zeugnisse dieses beliebten Spiels.
Dieses Ringwurfspiel ist eine südamerikanische Variante des beliebten Kinderspiels. Es befand sich auf einem kleinen Vergnügungsmarkt am Rande von Bogota. Die wunderschön geschnitzten Ringwurfstangen können individuell verstellt werden.
Crokinole hat seine Wurzeln im englischen shove ha'penny aus dem 17. Jahrhundert und dem squails-Spiel aus dem 19. Jahrhundert. Das älteste erhaltene Crokinole-Spielbrett stammt aus dem Jahr 1876 und wurde von Eckart Wettlaufer im kanadischen Perth County als Geschenk zum fünften Geburtstag seines Sohnes gefertigt. Die deutschsprachigen Mennoniten in Kanada kannten das Spiel unter dem Namen Knipsbrett. Etwa um 1910 wurden auch in Deutschland erstmals Crokinole-Spielbretter produziert. Der Berliner W. Burow beantragte 1909 ein Patent für das sogenannte Ringbrettspiel. Statt der heute üblichen Scheiben wurden dabei noch Holzringe verwendet.
Eines dieser großen Labyrinthspiele stand im Garten von Versailles bei Paris. Vergnüglich spielte dort der adlige Hofstaat dieses riesige Holzspiel in den Labyritnhartigen Gärten des Parks während der opulent inszenierten sommerlichen Gartenfeste am Hofe des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV.
Das Wort Schach kommt aus dem persischen Wort für Schah und meint übersetzt König. So wird es auch „das königliche Spiel“ genannt. Es ist der Vorläufer aller Spiele aus der Schachfamilie, also nicht nur des europäischen Schachs, sondern auch des Xiangqis-, Shogis- oder Makruksschachs. Es entstand vermutlich in Nordindien aus einem Vierpersonenspiel. Dieses "Ur"schach wurde Chaturanga genannt. Über Persien und nach dessen Eroberung durch die Araber, infolge der Islamischen Expansion, wurde das Schachspiel weiterverbreitet. Spätestens im 13. Jahrhundert war das Schachspiel in Europa fest etabliert, denn seit dieser Zeit gehörte es zu den sieben Tugenden der Ritter, dieses königliche Spielgut zu spielen. Demzufolge verwundert es nicht, dass auch der europäische Hochadel im 17. und 18. Jahrhundert, sich diesem Spiel leidenschaftlich widmete. Heutzutage ist dieses Strategiespiel eines der weltweit beliebtesten Spiele.
Bei diesem Strategiespiel handelt es sich um eine alte römische Form des heutigen „Mühle“-Spiels. Vor ca. 2000 Jahres war es ein beliebter Zeitvertreib im gesamten Römischen Reich und wurde auch von den Legionären entlang des Limes gespielt, wie viele Funde von eingeritzten Spielfeldern belegen.
Seit der Antike bis hin zum Mittelalter waren Paarsuchspiele ein beliebter Zeitvertreib der oberen Schichten. In der einen Variante wurde mit Bildern, in einer anderen mit kleinen Kästchen gespielt, in denen Gegenstände paarweise versteckt waren. In der Barockzeit setzte sich die Bild-Variante durch, bei der die Bilder auf Holz gedruckt wurden. Der Name "Paarsuchspiel" ist der historische Name des von der berühmten Spielefirma Ravensburg unter dem geschütztem Namen "Memory" beliebten Spiels, das auch heutzutage mit sehr großer Begeisterung von Groß und Klein gespielt wird.
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Die Katapultspiele waren Teil der Turnierspiele des Mittelalters. Diese Zielwurfspiele waren bei den adligen Spielern des Barocks und der Romantik sehr beliebt.
Dieses Spiel wurde inspiriert von einem kleineren einheimischen Magnetfußballspiel, welches während der Fußball WM im Jahre 2010 überall von den Besuchern der Public Viewing-Events in den Stadtparks von Johannesburg und Kapstadt gespielt wurde. Die Spielfiguren stammen von der deutschen Spielefirma Wey-Kick.
Dieses Kugellabyrinth besteht zusätzlich aus einem Hohlraum. Sobald die Kugel hineinfällt ist das Spiel beendet und die Spieler müssen von vorn beginnen.
Sternhalma ist eine deutsche Weiterentwicklung des Halmas, welches 1892 erschien. Sternhalma ist im englischen auch als „Chinese Checkers“ und im französischen als „Dames chinoises“ (beides bedeutet „Chinesisches Damespiel“) bekannt, was auf einen chinesischen Ursprung hindeuten soll. Wahrscheinlich aber ist dieser Name der Idee eines amerikanischen Spieleherstellers zu verdanken, der annahm, dass ein exotischer Hintergrund dem Verkauf zuträglich sein könnte.
Funde aus babylonischer, römischer und germanischer Zeit belegen, dass Murmelspiele generell sehr alt sind. Die ältesten Murmeln datieren von 3000 vor Chr. Eine Anzahl runder Schmucksteine fand man als Beigabe im Grab eines ägyptischen Kindes in Naqada. Im britischen Museum lagern Murmeln aus Kreta, die auf 2000 – 1700 vor Chr. datieren. Auch die indischen Maharadschas spielten an übergroßen Murmel- bzw. Kugelspielen in ihren riesigen Palästen in Rajasthan.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Der Kugelfahrstuhl ist ein französisches Spiel, dass seit dem Spätbarock vorerst im Süden des Landes vom französischen Adel bei Schlossfesten und später in den französischen Tavernen im ganzen Land gespielt wurde.