Die Geschichte des Shuffleboards beginnt im 15. Jahrhundert in England. Anfangs als Zeitvertreib des englischen Adels, wurde das Spiel später als Glücksspiel in den Pubs populär. Die Geldstücke mussten so nah wie möglich an die Tischkante gleiten. Da meist Pennys zum Spielen benutzt wurden, hiess das Spiel lange Zeit auch "Pennyboard". Weil die englischen Untertanen mit ausufernden Wetten um Geld und Drinks immer mehr von der Arbeit abgehalten wurden, verfügte der englische König Heinrich VII im Jahre 1522, dass Shuffleboard nur noch vom englischen Adel gespielt werden durfte. Als im 16. Jahrhundert die englische Aristokraten Billard spielten, hielt das Spiel wieder Einzug in den Tavernen der Insel.
Dieses Paarspiel war ein beliebtes Paarsuchspiel in der Barockzeit. In der "geheimnisvollen" Fühlkiste durften gleichzeitig 4 Spieler/-innen paarweise Gegenstände ertasten und in ihre Ablage legen. Oft wurde das Spiel auch dazu genutzt, um sich in der Fühlkiste "zärtlich" mit den Händen zu berühren.
Eines dieser grossen Labyrinthspiele stand im Garten von Versailles bei Paris. Vergnüglich spielte dort der adlige Hofstaat während der opulent inszenierten sommerlichen Gartenfeste am Hofe des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. Der Unterbau und die Mechanik entsprechen hierbei nicht dem historischen Vorbild.
Dieses alte französische Schnippspiel für 6 Spieler/-innen ist ein kurzweiliger Spielspass. Jede/r Spieler/-in versucht, seine Spielsteine über einen gespannten Gummi ins gegnerische Spielfeld zu schleudern. Dieses dynamische Spiel ist – je nach Geschick der Spieler/-innen – oft innerhalb einer Minute beendet.
Die Katapultspiele waren Teil der Turnierspiele des Mittelalters. Diese Zielwurfspiele waren bei den adligen Spielern und Spielerinnen des Barocks und der Romantik sehr beliebt.
Der Spieltisch ist in vier separate Spielbereiche aufgeteilt. Jeder Spieler hat 16 Holzdecke unter denen sich acht verschiedene historische Bilder aus dem Alltagsleben des chinesischen Kaisers befinden. Dieses Spiel wurde in einer ähnlichen Variante vermutlich auch im Reich der Pharaonen gespielt.
Der Kugelfahrstuhl ist ein französisches Spiel, das seit dem Spätbarock vorerst im Süden des Landes vom französischen Adel bei Schlossfesten und später in den französischen Tavernen im ganzen Land gespielt wurde.
Dieses asiatische Murmelspiel kommt ursprünglich aus Japan. Ziel des Spiels ist es die Murmeln der einzelnen Spieler/-innen möglichst weit auf der Spielplatte zu rollen ohne dass die Kugeln am Ende des Spiels in die Mulde fallen. Dieses Spiel ist der Vorläufer der heutigen Curling-Spiele.
Dieses Brett- und Geschicklichkeitsspiel für 2 oder 4 Personen stammt vom indischen Subkontinent und ist bis heute als Volkssport in Indien, Pakistan und Sri Lanka sowie Afghanistan, Burma und Nepal verbreitet. Wann und wo das Spiel entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. Eine Legende besagt, dass Inder von den Kolonialherren Poolbillard kennenglernt, nach Alternativen zum Selbstbaün gesucht und dazu indische Teekisten verwendet hätten. Aus dem asiatischen Raum sind aber auch deutlich ältere Carrom mit ähnlicher Spielweise überliefert.
Das erste Spiel dieser Art erscheint im 16. Jahrhundert in Frankreich. Das Ziel dieses Spieles war es, einen grossen Ball durch Ringe zu spielen. Dieses Spiel war zunächst der Aristokratie vorbehalten und wurde erst im 19. Jahrhundert richtig populär. Es entstanden viele Varianten mit unterschiedlichen Formen und Regeln, aber immer unter Beibehaltung des gleichen einfachen Prinzips: eine Kugel oder Murmel musste in Löcher auf einem Tisch gespielt werden. Diese Variante des Spiels wurde 1895 vom Franzosen Herrn Nicolas erfunden, um die Abende im eigenen Cafe zu beleben. Es wurde erstmals von der Werkstatt "J-A Jost“ (Jean-Anatole Jost) in der Rü Oberkampf in Paris hergestellt. Seitdem hat sich dieses Spiel in Frankreich rasant verbreitet. Es ist aber im Ausland noch relativ unbekannt.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise ausgeübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet.
Beim Bamboleo liegt eine ca. 40 cm grosse Holzplatte lose auf einem Korkball, der sich in einem kleinen Trichter befindet. Jede/r der 4 Spieler/-innen hat mehrere Holzteile in verschiedenen Formen, die er/sie so auf das Spiel legen muss, ohne dass die Holzplatte kippt. Wenn die runde Platte kippt, ist das Spiel beendet und es wird dann gezählt welche/r Spieler/-in am wenigsten Holzteile übrig hat dieser Spieler hat gewonnen.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Dieses barocke Würfelspiel ist ein Vorläufer des heutigen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“. Die Anordnung der Spielführung, der Spielregeln und der optischen Gestaltung des Sportfeldes unterscheiden sich allerdings sehr vom heutigen Spiel. Da die adligen Spieler/-innen auf ein schnelles Spielvergnügen aus waren wurde mit nur einer Spielfigur und sechs Spielern gespielt. Der/die Sieger/-in stand oft schon nach einigen Minuten fest sodass bei üppigen barocken Schlossfesten viele adlige Spieler/-innen mit grosser Spielfreude an diesem Vorläufer des modernen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“ miteinander spielen konnten.
Das Wort Schach kommt aus dem persischen Wort für Schach und meint übersetzt König. So wird es auch „das königliche Spiel“ genannt. Es ist der Vorläufer aller Spiele aus der Schachfamilie, also nicht nur des europäischen Schachs, sondern auch des Xiangqis-, Shogis- oder Makruksschachs. Es entstand vermutlich in Nordindien aus einem Vierpersonenspiel. Dieses "Ur"schach wurde Chaturanga genannt. über Persien und nach dessen Eroberung durch die Araber, infolge der Islamischen Expansion, wurde das Schachspiel weiterverbreitet. Spätestens im 13. Jahrhundert war das Schachspiel in Europa fest etabliert, denn seit dieser Zeit gehörte es zu den sieben Tugenden der Ritter, dieses königliche Spielgut zu spielen. Demzufolge verwundert es nicht, dass auch der europäische Hochadel im 17. und 18. Jahrhundert, sich diesem Spiel leidenschaftlich widmete. Heutzutage ist dieses Strategiespiel eines der weltweit beliebtesten Spiele.
Dieses Brett- und Geschicklichkeitsspiel für 2 oder 4 Personen stammt vom indischen Subkontinent und ist bis heute als Volkssport in Indien, Pakistan und Sri Lanka sowie Afghanistan, Burma und Nepal verbreitet. Wann und wo das Spiel entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. Eine Legende besagt, dass Inder von den Kolonialherren Poolbillard kennenglernt, nach Alternativen zum Selbstbaün gesucht und dazu indische Teekisten verwendet hätten. Aus dem asiatischen Raum sind aber auch deutlich ältere Carrom mit ähnlicher Spielweise überliefert.
Dieses historische Jakkolo aus dem Königshaus „Oranje“ (Niederlande) wurde seit der Spätrenaissance leidenschaftlich in Holland gespielt. Die Idee zu diesem Spiel bekamen holländische Kaufläute beim Eisstockschiessen in den Grachten Amsterdams. Der deutsche Geschäftsmann Jakobus Schmidt entdeckte es 1960 und vertrieb es ab dann auch in der Bundesrepublik unter dem Namen „Jakkolo“.
Unser Kreiselspiel ist ein königliches Sechseckspiel aus dem französischen Spätbarock. Der Kreisel ist eines der ältesten Spielzeuge, welches bisher in archäologischen Fundstätten geborgen wurde. Das Spiel ist an den Seiten dekoriert mit 4 traditionellen Nussknackern!
Dieses in Blumenform designte Paarsuchspiel mit 26 verschiedenen Blüten aus ganz Europa ist ein wunderbares Denk- und Zuordnungsspiel für Besucher/-innen zwischen 3 - 99 Jahren.
Dieses Spiel ist eine Solitärabwandlung des alten Spiels „Majan“. Spekulationen zufolge soll es schon vor vier Jahrhunderten während der Ming-Dynastie (1368 – 1644), als geheimes Spiel der Adligen an den chinesischen Fürstenhöfen gespielt worden sein.
Dieses Labyrinthspiel aus dem Spätmittelalter kann von den Spielern und Spielerinnen in alle Richtungen bewegt werden. Zu Beginn des Mittelalters mussten diese Spielplatten aus Holz mit den liebevoll gestalteten Miniaturhäusern von den Spielern noch per Hand gehalten werden. Im Laufe der Zeit wurde ein Standfuss konstruiert, der aus einem Vorläufer des Kugellagers bestand, sodass die Spielplatte nur noch „bewegt“ werden musste.
Dieses Mühlespiel aus der Renaissancezeit hat ein einzigartiges Spieldesign. Die runde blütenähnliche Form des uralten Gesellschaftsspiels war damals Mode an den europäischen Höfen und beim Adel.
Bei dem schwedischen Apfelpflückspiel müssen jeweils zwei Spieler/-innen einen Holzapfel mit 2 Holzstäben über eine Distanz von 10 m balancieren und in einen Korb legen. Da der Apfel in einer kleinen Mulde von nur 6 cm liegt kann der Apfel bei einer unvorsichtigen Bewegung sehr schnell runterfallen.
Dieses Spiel ist eine Solitärabwandlung des alten Spiels „Majan“. Spekulationen zufolge soll es schon vor vier Jahrhunderten während der Ming-Dynastie (1368 – 1644), als geheimes Spiel der Adligen an den chinesischen Fürstenhöfen gespielt worden sein. Es handelt sich hierbei um ein Lege- und Zuordnungsspiel, das etwas mehr Zeit erfordert.
Dieses Spiel wurde inspiriert von einem kleineren einheimischen Magnetfussballspiel, das während der Fussball WM im Jahre 2010 überall von den Besuchern der Public Viewing-Events in den Stadtparks von Johannesburg und Kapstadt gespielt wurde. Die Spielfiguren stammen von der deutschen Spielefirma Wey-Kick.
Der Kugelfahrstuhl ist ein französisches Spiel, das seit dem Spätbarock vorerst im Süden des Landes vom französischen Adel bei Schlossfesten und später in den französischen Tavernen im ganzen Land gespielt wurde.
Mikado ist ein Geschicklichkeitsspiel, das in Europa entstand und angeblich schon unter den Römern bekannt gewesen sein soll. Sein aus dem Japanischen stammender Name deutet allerdings an, dass es möglicherweise von ostasiatischen Orakeltechniken inspiriert wurde. Seinen Namen hat das Spiel von dem Stab mit dem höchsten Wert: Er ist blau gestreift und heisst Mikado, eigentlich eine veraltete Bezeichnung des japanischen Kaisers (Tennō). Die anderen Stäbe tragen Bezeichnungen wie Mandarin (= chinesischer Hofbeamter), Samurai (= japanischer Krieger) oder Kuli (= chinesischer Arbeiter). Es gibt auch Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Haus Tsuchimikado. Dies ist eine Familie von japanischen Hofastrologen und Wahrsagern, die ursprünglich Abe hiess. Die Abe/Tsuchimikado waren auf chinesische Orakeltechniken spezialisiert, die unter anderem mit langen Stäben (Schafgarben-Orakel) durchgeführt wurden. ähnliche Techniken fanden auch Eingang in den Buddhismus.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Bei diesem klassischen Cricket im Blumendesign bestehen die einzelnen Torstationen aus lackierten Blumen.