Dieses Paarspiel galt als beliebtes Paarsuchspiel in der Barockzeit. In der "geheimnisvollen" Fühlbox durften gleichzeitig 4 Spieler/-innen paarweise Gegenstände ertasten und in ihre Ablage legen. Das Spiel bot einen willkommenen Anlass, um sich in der Fühlkiste "zärtlich" mit den Händen zu berühren. Die Nussknacker Fühlkiste ist mit 5 grossen Nussknackern dekoriert. Die zu suchenden Gegenstände sind aus der Weihnachtszeit.
Mühle ist bereits über 3.000 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten Brettspielen, welches in der ursprünglichen Fassung noch heute gespielt wird. Zum Beispiel die Iren kannten Mühle schon in der Bronzezeit, wie Grabpfunde in Cr Bri Chualann in Wicklow beweisen. Die Chinesen kannten ab ca. 551 v. Chr. Eine einfache Version des Spiels, das sogenannte „Yih“ (43 v. Chr. – 18 n. Chr.) die Wikinger haben sich ebenfalls mit Mühle die Zeit vertrieben und selbst Shakespeare erwähnt Mühle als Spiel im Freien in seinem Werk „A Midsummer Nights Dream“.
Das Spiel mit den Kegeln ist eine der ältesten Holzspiele Europas und in fast allen Epochen vorzufinden. Vorläufer gab es bereits im antiken ägypten. Bei archäologischen Ausgrabungen fand man Teile eines Kinderkegelspiels aus dem Jahre 3500 vor unserer Zeitrechnung und Wandreliefs in Grabstätten, die Spielszenen darstellen. Die hölzerne Kegelbahn ist eine Wintervariante aus dem Frühbarock. Diese mobile Kegelbahn wurde in den Gängen aller Königshäuser Europas gespielt.
Bei diesem riesigen bunten Blumen-Solitärspiel mit einem Durchmesser von fast 140 cm und roten Kugeln, die äpfeln sehr ähnlich sind, können die Spieler/-innen die herausgenommenen Kugeln in einen Apfelkorb legen.
Dieses historische Löcherlabyrinth wurde schon in sehr einfachen Varianten im Spätmittelalter gespielt.
Das sogenannte Kugelstangenspiel war eine der spielerischen Attraktionen auf den spätmittelalterlichen Jahrmärkten in Europa.
Funde aus babylonischer, römischer und germanischer Zeit belegen, dass Murmelspiele generell sehr alt sind. Die ältesten Murmeln datieren von 3000 vor Chr. Eine Anzahl runder Schmucksteine fand man als Beigabe im Grab eines ägyptischen Kindes in Naqada. Im Britischen Museum lagern Murmeln aus Kreta, die auf 2000 – 1700 vor Chr. datieren. Auch die indischen Maharadschas spielten an übergrossen Murmel- bzw. Kugelspielen in ihren riesigen Palästen in Rajasthan. Im mittelalterlichen Europa gab es um 1500 mehrere Murmelspiele mit unterschiedlichen Regeln. Die Produktion von Glasmurmeln begann erst 1848 im thüringischen Lauscha. Dort erfand der Glasbläser Karl Greiner die sogenannte Märbelschere, die heute noch hergestellte klassische Glaskugel.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Beim riesigen Enten-Angelspiel von fast 3 Quadratmetern können bis zu 4 kleine Spieler/-innen bunte Enten mit den Angelhaken angeln. Nachdem sich die Enten im Wasser befinden und sich fortan bewegen, ist das Entenangeln auch nicht ganz so einfach für die kleinen Entenangler. Ein Spielspass für Kinder zwischen 3 – 8 Jahren.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise geübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet.
Das englische Kugelrampenspiel ist der historische Vorläufer des modernen Tisch-Kicker, der vor 2 - 3 Jahrhunderten im englischen Königreich meist vom Adel gespielt wurde.
Dieses in Blumenform designte Paarsuchspiel mit 26 verschiedenen Blüten aus ganz Europa ist ein wunderbares Denk- und Zuordnungsspiel für Besucher/-innen zwischen 3 - 99 Jahren.
Die Motive der Paarsuchspiele wurden mit Bildern aus dem häuslichen Umfeld dekoriert. Kleine Holzkisten wurden mit Alltagsgegenständen bestückt, die Gross und Klein ertasten und erraten konnten. Den „gruseligen“ Spass damaliger Zeiten, in eine der historischen Fühlboxen eine tote Ratte zu legen, haben wir allerdings durch ein Stofftier abgeschwächt.
Das Korallenriff mit den bunten Holzfischen ist der optische Mittelpunkt der maritimen Erlebniswelt. Die Holzfische werden in Handarbeit von Menschen in Indonesien, Sri Lanka und Thailand bemalt und sind einem Fischschwarm nachempfunden. Unter den Holzfischen befinden sich maritime Fühlboxen, in denen viele/die letzten Geheimnisse der Weltmeere zu ertasten sind. Hier können die Besucher/-innen in eine erlebnisreiche maritime Spielewelt eintauchen, ohne nass zu werden. Ein faszinierendes Tastspiel für alle Generationen!
Dieses Kalaha ist ein legendäres Spiel aus Zentralafrika. Um das Spiel vor Beschädigungen zu schützen, werden in Afrika traditionell Seile und Kordeln in die Spielplatte eingelassen.
Der Spieltisch ist in vier separate Spielbereiche aufgeteilt. Jeder Spieler hat 16 Holzdecke unter denen sich acht verschiedene historische Bilder aus dem Alltagsleben des chinesischen Kaisers befinden. Dieses Spiel wurde in einer ähnlichen Variante vermutlich auch im Reich der Pharaonen gespielt.
Bei dem Blumenlegespiel müssen die kleinen und grossen Besucher/-innen Blumen-, Ost-/Gemüsesorten, Bäume und verschiedene Blätterarten zuordnen. Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Quizkarten. Zielpublikum sind Kinder im Grundschulalter bzw. Vorschulbereich.
Das sogenannte Kugelstangenspiel war eine der spielerischen Attraktionen auf den spätmittelalterlichen Jahrmärkten in Europa.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Bei diesem Strategiespiel handelt es sich um eine alte römische Variante des heutigen „Mühle“-Spiels. Vor ca. 2000 Jahres war es ein beliebter Zeitvertreib im gesamten Römischen Reich. Wie viele Funde von eingeritzten Spielfeldern belegen, wurde es auch von den Legionären entlang des Limes gespielt.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Das Steinchenwechselspiel (auch bekannt unter dem Namen „Reversi“ oder „Othello“) wurde vom Engländer Lewis Waterman in den 1880er Jahren entwickelt. 1971 meldete der Japaner Gorō Hasegawa die Variante „Othello“ in Japan als Warenzeichen an, ohne - wie er behauptete - Kenntnis von „Reversi“ gehabt zu haben. Heute ist Othello, neben Shogi, Go und Renju, eines der beliebtesten Brettspiele in Japan. Da die englische Königin Viktoria dieses beliebte Spiel gerne bei Hofe spielte, wurde es später als beliebtes Spiel im gesamten Empire bei festlichen und gesellschaftlichen Anlässen gespielt.
Das Spiel ist dekoriert mit 4 riesigen originellen Nussknackern in leuchtend bunt bemalten Fantasie-Uniformen, die an die Thüringische Weihnachtstradition und an das Kunstmärchen „Nussknacker und Mausekönig“ (1816) erinnern.
Die Geschichte des Shuffleboards beginnt im 15. Jahrhundert in England. Anfangs als Zeitvertreib des englischen Adels, wurde das Spiel später als Glücksspiel in den Pubs populär. Die Geldstücke mussten so nah wie möglich an die Tischkante gleiten. Da meist Pennys zum Spielen benutzt wurden, hiess das Spiel lange Zeit auch "Pennyboard". Weil die englischen Untertanen mit ausufernden Wetten um Geld und Drinks immer mehr von der Arbeit abgehalten wurden, verfügte der englische König Heinrich VII im Jahre 1522, dass Shuffleboard nur noch vom englischen Adel gespielt werden durfte. Als im 16. Jahrhundert die englische Aristokraten Billard spielten, hielt das Spiel wieder Einzug in den Tavernen der Insel.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“, aus dem 19. Jahrhundert, weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Funde aus babylonischer, römischer und germanischer Zeit belegen, dass Murmelspiele generell sehr alt sind. Die ältesten Murmeln datieren von 3000 vor Chr. Eine Anzahl runder Schmucksteine fand man als Beigabe im Grab eines ägyptischen Kindes in Naqada. Im Britischen Museum lagern Murmeln aus Kreta, die auf 2000 – 1700 vor Chr. datieren. Auch die indischen Maharadschas spielten an übergrossen Murmel- bzw. Kugelspielen in ihren riesigen Palästen in Rajasthan. Im mittelalterlichen Europa gab es um 1500 mehrere Murmelspiele mit unterschiedlichen Regeln. Die Produktion von Glasmurmeln begann erst 1848 im thüringischen Lauscha. Dort erfand der Glasbläser Karl Greiner die sogenannte Märbelschere, die heute noch hergestellte klassische Glaskugel.