Dieses Spiel ist eine Solitärabwandlung des alten Spiels „Majan“. Spekulationen zufolge soll es schon vor vier Jahrhunderten während der Ming-Dynastie (1368 – 1644), als geheimes Spiel der Adligen an den chinesischen Fürstenhöfen gespielt worden sein.
Dieses - vor allem in den USA - sehr beliebte Spiel ist mittlerweile weltweit unter seinem englischen Namen Cornhole oder Bean Bag bekannt. Unter dem Namen Sacklochspiel wurde es schon im 14. Jahrhundert bei den Ritterfesten gespielt. Auch die Blackhawk-Indianer spielten vor über 200 Jahren schon eine sehr ähnliche Spielvariante im Nordosten der Vereinigten Staaten. In den Sommermonaten treffen sich in den USA teilweise hunderte Spieler/-innen zum gemeinsamen Grillen und zum Cornhole-Spiel auf riesigen Parkplätzen.
Dieses mit Weintraubenornamenten dekorierte Spiel wurde traditionell bei den Weinfesten in Südfrankreich gespielt. Die Spielrunden daürn meist nur wenige Sekunden. Tic Tac Tö wird heutzutage in allen Kulturen gespielt.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Seit der Antike bis hin zum Mittelalter waren Paarsuchspiele ein beliebter Zeitvertreib der oberen Schichten. In der einen Variante wurde mit Bildern, in einer anderen mit kleinen Kästchen gespielt, in denen Gegenstände paarweise versteckt waren. In der Barockzeit setzte sich die Bild-Variante durch, bei der die Bilder auf Holz gedruckt wurden. Der Name "Paarsuchspiel" ist der historische Name des von der berühmten Spielefirma Ravensburg unter dem geschütztem Namen "Memory" beliebten Spiels, das auch heutzutage mit sehr grosser Begeisterung von Gross und Klein gespielt wird. Das Spiel ist dekoriert mit 6 originellen Nussknackern in bunt bemalten Fantasieuniformen, die für viele Menschen ein ganz besonderes Symbol der Weihnachtszeit darstellen!
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Das Korallenriff mit den bunten Holzfischen ist der optische Mittelpunkt der maritimen Erlebniswelt. Die Holzfische werden in Handarbeit von Menschen in Indonesien, Sri Lanka und Thailand bemalt und sind einem Fischschwarm nachempfunden. Unter den Holzfischen befinden sich maritime Fühlboxen, in denen viele/die letzten Geheimnisse der Weltmeere zu ertasten sind. Hier können die Besucher/-innen in eine erlebnisreiche maritime Spielewelt eintauchen, ohne nass zu werden. Ein faszinierendes Tastspiel für alle Generationen!
Funde aus babylonischer, römischer und germanischer Zeit belegen, dass Murmelspiele generell sehr alt sind. Die ältesten Murmeln datieren von 3000 vor Chr. Eine Anzahl runder Schmucksteine fand man als Beigabe im Grab eines ägyptischen Kindes in Naqada. Im britischen Museum lagern Murmeln aus Kreta, die auf 2000 – 1700 vor Chr. datieren. Auch die indischen Maharadschas spielten an übergrossen Murmel- bzw. Kugelspielen in ihren riesigen Palästen in Rajasthan.
Das sogenannte Kugelstangenspiel war eine der spielerischen Attraktionen auf den spätmittelalterlichen Jahrmärkten in Europa.
Dieses riesige Magnet-Angelspiel mit einem Durchmesser von fast einem Meter bietet bis zu 4 kleinen Angler/-innen die Möglichkeit, die kleinen Magnetfische zu angeln.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Dieses traditionelle Paarsuchspiel wird in Japan während der Kirschblütenzeit in den Parks gespielt. Die Motive der Spielkarten haben unterschiedliche Kirschblütenmotive. Insgesamt stehen 14 unterschiedliche Motive zur Verfügung.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Dieses Leuchtturm-Ringwurfspiel ist mit verschiedenen Leuchttürmen aus Holz dekoriert. Die Leuchttürme sind ca. 30 – 50 cm hoch. Bei diesem Spiel können mehrere Spieler/-innen gleichzeitig spielen, da die Wurfringe unterschiedliche Farben haben.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“ (aus dem 19. Jahrhundert) weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Die Maritime Hügelkugelbahn ist eine spielerische Attraktion an den Surferständen Australiens. Die Aussenseiten des Spiels sind mit Fischmotiven der Ureinwohner Australiens in Form von Surfbrettern gestaltet. Dieses Spiel ist in seinem einzigartigen Design sehr beliebt bei den kleinen und grossen Besuchern und Besucherinnen.
Im Zentrum dieses traditionellen Ringwurfspiels steht ein riesiger fast 80 cm grosser Nussknacker. Es können mehrere Spieler/-innen gleichzeitig spielen, da die Wurfringe unterschiedliche Farben haben.
Das Spiel ist ein Zweipersonen-Strategiespiel und wurde 1974 von Milton Bradley veröffentlicht. Das Spielprinzip ähnelt dem klassischem Tic Tac Tö (XXO), dessen Geschichte sich bis ins 12. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen lässt.
über mehrere Jahrhunderte war dieses Spiel Teil der Hofkultur vieler japanischer Kaiser (Tenno). Frühe Variationen des Spiels hatten Schriftzeichen bzw. Symbole (z.B. einen Drachen) anstelle der Punktzahlen.
Das Spiel ist mit 6 originellen Nussknackern mit je 30 – 50 cm Höhe dekoriert. Bei der Nussknacker-Hügelkugelbahn müssen 2 Spieler/-innen versuchen eine ca. 10 cm grosse Spielkugel so zu rollen, dass die Kugel auf dem Hügel liegenbleibt und nicht wieder zum/zur Spieler/-in zurückrollt. Ein filigraner Spielspass, der dem/der Spieler/-in Geduld und Geschick abverlangt. Dieses Spiel in seinem einzigartigen Design ist sehr beliebt sowohl bei kleinen als auch grossen Besuchern und Bersucherinnen.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Beim maritimen Ballwurfspiel müssen die Spieler/-innen bunte Bälle in die kreisförmigen öffnungen am „Meeresgrund“ werfen. Unter den öffnungen befindet sich stilecht ein Fischernetz.
Sternhalma ist eine deutsche Weiterentwicklung des Halmas, die 1892 erschien. Sternhalma ist im Englischen auch als Chinese Checkers und im Französischen als Dames chinoises (beides bedeutet „Chinesisches Damespiel“) bekannt, was auf einen chinesischen Ursprung hindeuten soll, wahrscheinlich aber ist dieser Name der Idee eines amerikanischen Spieleherstellers zu verdanken, der annahm, dass ein exotischer Hintergrund dem Verkauf zuträglich sein könnte.
Dieses Spiel stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Holzrampe hatte damals noch keine mechanische Verbindung zum Spielboden und die Kugeln wurden aus Ton oder Holz hergestellt.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Dieses Kalaha ist ein legendäres Spiel aus Zentralafrika. Um das Spiel vor Beschädigungen zu schützen, werden in Afrika traditionell Seile und Kordeln in die Spielplatte eingelassen.
Schaukelpferde sind Teil der kleinkindlichen Spielkultur und wurden schon im Mittelalter für königliche Sprösslinge gebaut. In der Barockzeit wurden riesige Holzpferde nur für Erwachsene gebaut, um Adligen ein zusätzliches Vergnügen zu bereiten.
Dieses traditionelle Maskenspiel mit afrikanischen Tiermasken ist ein Ballwurfspiel für zwei Spieler/-innen.