Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“ (aus dem 19. Jahrhundert) weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Die Geschichte des Shuffleboards beginnt im 15. Jahrhundert in England. Anfangs als Zeitvertreib des englischen Adels, wurde das Spiel später als Glücksspiel in den Pubs populär. Die Geldstücke mussten so nah wie möglich an die Tischkante gleiten. Da meist Pennys zum Spielen benutzt wurden, hiess das Spiel lange Zeit auch "Pennyboard". Weil die englischen Untertanen mit ausufernden Wetten um Geld und Drinks immer mehr von der Arbeit abgehalten wurden, verfügte der englische König Heinrich VII im Jahre 1522, dass Shuffleboard nur noch vom englischen Adel gespielt werden durfte. Als im 16. Jahrhundert die englische Aristokraten Billard spielten, hielt das Spiel wieder Einzug in den Tavernen der Insel.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“, aus dem 19. Jahrhundert, weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Dieses Mühlespiel aus der Renaissancezeit hat ein einzigartiges Spieldesign. Die runde blütenähnliche Form des uralten Gesellschaftsspiels war damals Mode an den europäischen Höfen und beim Adel.
Dieses Brett- und Geschicklichkeitsspiel für 2 oder 4 Personen stammt vom indischen Subkontinent und ist bis heute als Volkssport in Indien, Pakistan und Sri Lanka sowie Afghanistan, Burma und Nepal verbreitet. Wann und wo das Spiel entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. Eine Legende besagt, dass Inder von den Kolonialherren Poolbillard kennenglernt, nach Alternativen zum Selbstbaün gesucht und dazu indische Teekisten verwendet hätten. Aus dem asiatischen Raum sind aber auch deutlich ältere Carrom mit ähnlicher Spielweise überliefert.
Das sogenannte Kugelstangenspiel war eine der spielerischen Attraktionen auf den spätmittelalterlichen Jahrmärkten in Europa.
Dieses Spiel ist ein französisches Strategiespiel für zwei Personen. Unsere übergrosse Variante ist eine Anlehnung an das vor allem in Frankreich bekannte Spiel „Abalone“, welches von den französischen Spieleautoren Michel Lalet und Laurent Levi 1987 entwickelt wurde. Im Jahr 1998 erhielt das Strategiespiel den As d’Or als „Spiel des Jahrzehnts“.
Schon in der Renaissancezeit wurde das Spiel Domino am spanischen Königshof gespielt. Durch die spanischen Kolonien wurde dieses legendäre Gesellschaftsspiel auch in Lateinamerika berühmt. Noch heute sitzen in den Ländern Südamerikas ältere Männer in kleinen Gruppen in Strassencafes beim Domino zusammen und lassen die letzten überbleibsel kolonialer Spielkultur wiederaufleben.
Dieses indische Elefanten-Kalaha aus dem Süden des Subkontinents besteht aus über 20 bunten handgeschnitzten indischen Elefanten in verschiedenen Grössen. Das einzigartige dieses wunderschönen historischen Holzspiels ist es, dass die fast zwei Meter lange Spielplatte von zwei riesigen Elefanten getragen wurde. Dieses Spiel wurde in der Blütezeit Maharadschas in ganz Indien gespielt. Die Augen der Elefanten wurden teilweise mit Diamanten bestückt. Der Elefant gilt in Indien als heiliges Tier.
Das riesige Blumenwurfspiel mit einem Durchmesser von fast 2 Metern und ca. 30 - 50 cm grossen Blumentrichtern ist d a s Highlight des spielerischen Themenevents "Abenteür Botanik".
Das historische Holzspiel aus dem Spätmittelalter ist mit mehreren 100 Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter sehr aufwändig gestaltet. Jedes Fachwerkhaus hat ein eigenes Design.
Das Steinchenwechselspiel (auch bekannt unter dem Namen „Reversi“ oder „Othello“) wurde vom Engländer Lewis Waterman in den 1880er Jahren entwickelt. 1971 meldete der Japaner Gorō Hasegawa die Variante „Othello“ in Japan als Warenzeichen an, ohne - wie er behauptete - Kenntnis von „Reversi“ gehabt zu haben. Heute ist Othello, neben Shogi, Go und Renju, eines der beliebtesten Brettspiele in Japan. Da die englische Königin Viktoria dieses beliebte Spiel gerne bei Hofe spielte, wurde es später als beliebtes Spiel im gesamten Empire bei festlichen und gesellschaftlichen Anlässen gespielt.
Holzstelzen sind eines der ältesten Holzspiele des Abendlandes. Schon vor über 1.000 Jahren vergnügten sich die Erwachsenen auf den Jahrmärkten mit den Fallstricken der Holzstelzen. Das Gelächter war gross, wenn einer mit den Holzstelzen zu Boden fiel.
Beim maritimen Löcherlabyrinth müssen die Spieler/-innen eine goldene Kugel vom Meeresgrund an die Meeresoberfläche bringen. Aber Vorsicht, überall befinden sich Löcher, durch die die goldene Kugel fallen kann und der/die Spieler/-in erneut versuchen muss, den goldenen Schatz zu heben.
Dieses Labyrinthspiel aus dem Spätmittelalter kann von den Spielern und Spielerinnen in alle Richtungen bewegt werden. Zu Beginn des Mittelalters mussten diese Spielplatten aus Holz mit den liebevoll gestalteten Miniaturhäusern von den Spielern noch per Hand gehalten werden. Im Laufe der Zeit wurde ein Standfuss konstruiert, der aus einem Vorläufer des Kugellagers bestand, sodass die Spielplatte nur noch „bewegt“ werden musste.
Dieses legendäre Holzspiel wird seit zwei Jahrhunderten bei den herbstlichen Weinfesten im Süden Frankreichs gespielt.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Das sogenannte Kammerspiel stammt aus der viktorianischen Zeit des britischen Empires. Es war das Lieblingsspiel von Königin Victoria. Die Hofdiener Victorias nannten es "das Lochspiel der Dame" (Trou Madame). Im siebzehnten Jahrhundert gab sich auch Ludwig XIV diesem Spiel hin.
Dieses barocke Würfelspiel ist ein Vorläufer des heutigen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“. Die Anordnung der Spielführung, der Spielregeln und der optischen Gestaltung des Sportfeldes unterscheiden sich allerdings sehr vom heutigen Spiel. Da die adligen Spieler/-innen auf ein schnelles Spielvergnügen aus waren wurde mit nur einer Spielfigur und sechs Spielern gespielt. Der/die Sieger/-in stand oft schon nach einigen Minuten fest sodass bei üppigen barocken Schlossfesten viele adlige Spieler/-innen mit großer Spielfreude an diesem Vorläufer des modernen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“ miteinander spielen konnten.
Dieser Kugelflipper aus Holz ist eine moderne Varainte der sogenannten Flipperautomaten aus den USA. In den 60er Jahren in Europa sehr beliebten mechanischen Spiels in Casinos und Bars und Eckkneipen. Die Besonderheit unseres Kugelflippers ist es, dass 4 Spieler gemeinsam spielen können.
Bei dem schwedischen Apfelpflückspiel müssen jeweils zwei Spieler/-innen einen Holzapfel mit 2 Holzstäben über eine Distanz von 10 m balancieren und in einen Korb legen. Da der Apfel in einer kleinen Mulde von nur 6 cm liegt kann der Apfel bei einer unvorsichtigen Bewegung sehr schnell runterfallen.
Dieses Paarspiel galt als beliebtes Paarsuchspiel in der Barockzeit. In der "geheimnisvollen" Fühlbox durften gleichzeitig 4 Spieler/-innen paarweise Gegenstände ertasten und in ihre Ablage legen. Das Spiel bot einen willkommenen Anlass, um sich in der Fühlkiste "zärtlich" mit den Händen zu berühren. Die Nussknacker Fühlkiste ist mit 5 grossen Nussknackern dekoriert. Die zu suchenden Gegenstände sind aus der Weihnachtszeit.
Dieser originelle Fussballkicker für2 Spieler/-innen kommt aus Brasilien. In den Bars an den Stränden der Copacabana und in Sao Paulo spielen die Strandbesucher leidenschaftlich an den Fussballkickern.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Dieses Spiel stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Holzrampe hatte damals noch keine mechanische Verbindung zum Spielboden und die Kugeln wurden aus Ton oder Holz hergestellt.
Grosse dreieckige buddhistische Spielkarten aus dem Leben von Buddha müssen zugeordnet werden.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Diese Variante der Hängenden Kugeln ist mit wunderschönen Weintraubenornamenten dekoriert. Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Seit der Antike bis hin zum Mittelalter waren Paarsuchspiele ein beliebter Zeitvertreib der oberen Schichten. In der einen Variante wurde mit Bildern, in einer anderen mit kleinen Kästchen gespielt, in denen Gegenstände paarweise versteckt waren. In der Barockzeit setzte sich die Bild-Variante durch, bei der die Bilder auf Holz gedruckt wurden. Der Name "Paarsuchspiel" ist der historische Name des von der berühmten Spielefirma Ravensburg unter dem geschützten Namen "Memory" beliebten Spiels, das auch heutzutage mit sehr grosser Begeisterung von Gross und Klein gespielt wird.