Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Mühle ist bereits über 3.000 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten Brettspielen, welches in der ursprünglichen Fassung noch heute gespielt wird. Zum Beispiel die Iren kannten Mühle schon in der Bronzezeit, wie Grabpfunde in Cr Bri Chualann in Wicklow beweisen. Die Chinesen kannten ab ca. 551 v. Chr. Eine einfache Version des Spiels, das sogenannte „Yih“ (43 v. Chr. – 18 n. Chr.) die Wikinger haben sich ebenfalls mit Mühle die Zeit vertrieben und selbst Shakespeare erwähnt Mühle als Spiel im Freien in seinem Werk „A Midsummer Nights Dream“.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Mikado ist ein Geschicklichkeitsspiel, das in Europa entstand und angeblich schon unter den Römern bekannt gewesen sein soll. Sein aus dem Japanischen stammender Name deutet allerdings an, dass es möglicherweise von ostasiatischen Orakeltechniken inspiriert wurde. Seinen Namen hat das Spiel von dem Stab mit dem höchsten Wert: Er ist blau gestreift und heisst Mikado, eigentlich eine veraltete Bezeichnung des japanischen Kaisers (Tennō). Die anderen Stäbe tragen Bezeichnungen wie Mandarin (= chinesischer Hofbeamter), Samurai (= japanischer Krieger) oder Kuli (= chinesischer Arbeiter). Es gibt auch Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Haus Tsuchimikado. Dies ist eine Familie von japanischen Hofastrologen und Wahrsagern, die ursprünglich Abe hiess. Die Abe/Tsuchimikado waren auf chinesische Orakeltechniken spezialisiert, die unter anderem mit langen Stäben (Schafgarben-Orakel) durchgeführt wurden. ähnliche Techniken fanden auch Eingang in den Buddhismus.
Dieses Leuchtturm-Ringwurfspiel ist mit verschiedenen Leuchttürmen aus Holz dekoriert. Die Leuchttürme sind ca. 30 – 50 cm hoch. Bei diesem Spiel können mehrere Spieler/-innen gleichzeitig spielen, da die Wurfringe unterschiedliche Farben haben.
Mit der Entdeckung des Magnetismus in China kam dieses kostbare Gut über die Seidenstrasse an den französischen Königshof. Eine kuriose Idee der Schlosstischler am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles war der Bau eines Schlossmagnetspiels. Wie von Zauberhand wurden dort Prinzessinnen mit einem Magnetstab unterhalb des Holzbodens durch ein Labyrinth unterschiedlicher Zimmer geschoben. Nach jedem Spiel wurde das Labyrinth von den Schlossherren verändert, damit sich die adligen Spieler/-innen den Weg des Labyrinths nicht einprägen konnten.
Diese Variante der Hängenden Kugeln ist mit wunderschönen Weintraubenornamenten dekoriert. Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Dieses in Blumenform designte Paarsuchspiel mit 26 verschiedenen Blüten aus ganz Europa ist ein wunderbares Denk- und Zuordnungsspiel für Besucher/-innen zwischen 3 - 99 Jahren.
Dieses Ringwurfspiel ist mit Blumen und Zwergen dekoriert. Es ist Teil des Themenspielkonzepts „Abenteür Botanik“. Das Zwergenringwurfspiel können 2 Spieler/-innen gleichzeitig spielen.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise ausgeübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet.
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Dieses Holzcurlingspiel ist eine Tischvariante des aus dem Spätmittelalter stammenden Eisstockschiessens, das im Winter auf den zugefrorenen Seen im englischen Königreich und in Holland leidenschaftlich gespielt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung eines Spiels mit Steinen auf dem Eis erfolgte im Februar 1541 auf einem Dokument, das im Kloster von Paisley, in der Grafschaft Renfreshire (Schottland), geschrieben wurde.
Ertasten Sie die vielseitige Welt unserer alltäglichen Nahrungsmittel wie beispielsweise die Kartoffel, den formschönen Apfel oder die weiche Aussenhaut einer Kiwi. Begeben Sie sich auf eine interessante Sinnesreise. Die ertasteten Obst- und Gemüsesorten sind an einer Kette in der Box befestigt, können aber zum Bestaunen kurzzeitig aus der Kiste entnommen werden.
Sternhalma ist eine deutsche Weiterentwicklung des Halmas, die 1892 erschien. Sternhalma ist im Englischen auch als Chinese Checkers und im Französischen als Dames chinoises (beides bedeutet „Chinesisches Damespiel“) bekannt, was auf einen chinesischen Ursprung hindeuten soll, wahrscheinlich aber ist dieser Name der Idee eines amerikanischen Spieleherstellers zu verdanken, der annahm, dass ein exotischer Hintergrund dem Verkauf zuträglich sein könnte.
Dieses Paarspiel war ein beliebtes Paarsuchspiel in der Barockzeit. In der "geheimnisvollen" Fühlkiste durften gleichzeitig 4 Spieler/-innen paarweise Gegenstände ertasten und in ihre Ablage legen. Oft wurde das Spiel auch dazu genutzt, um sich in der Fühlkiste "zärtlich" mit den Händen zu berühren.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise geübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet. Bei diesem Magnet-Angelspiel können die Spieler/-innen kleine Nussknacker aus dem Inneren des Angelspiels angeln. Das Spiel ist von aussen dekoriert mit 4 riesigen Nussknackern!
Eine frühe Variante dieses Spiels wurde wahrscheinlich im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt. Spekulationen zufolge könnte die Namensähnlichkeit eine Anlehnung an die „hängenden Gärten der Semiramis“ in Babylon sein.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“, aus dem 19. Jahrhundert, weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Crokinole hat seine Wurzeln im englischen shove ha'penny aus dem 17. Jahrhundert und dem squails-Spiel aus dem 19. Jahrhundert. Das älteste erhaltene Crokinole-Spielbrett stammt aus dem Jahr 1876 und wurde von Eckart Wettlaufer im kanadischen Perth County als Geschenk zum fünften Geburtstag seines Sohnes gefertigt. Die deutschsprachigen Mennoniten in Kanada kannten das Spiel unter dem Namen Knipsbrett. Etwa um 1910 wurden auch in Deutschland erstmals Crokinole-Spielbretter produziert. Der Berliner W. Burow beantragte 1909 ein Patent für das sogenannte Ringbrettspiel. Statt der heute üblichen Scheiben wurden dabei noch Holzringe verwendet.
Dieses alte französische Schnippspiel für 6 Spieler/-innen ist ein kurzweiliger Spielspass. Jede/r Spieler/-in versucht, seine Spielsteine über einen gespannten Gummi ins gegnerische Spielfeld zu schleudern. Dieses dynamische Spiel ist – je nach Geschick der Spieler/-innen – oft innerhalb einer Minute beendet.
Der Spieltisch ist in vier separate Spielbereiche aufgeteilt. Jeder Spieler hat 16 Holzdecke unter denen sich acht verschiedene historische Bilder aus dem Alltagsleben des chinesischen Kaisers befinden. Dieses Spiel wurde in einer ähnlichen Variante vermutlich auch im Reich der Pharaonen gespielt.
Bei dem Blumenlegespiel müssen die kleinen und grossen Besucher/-innen Blumen-, Ost-/Gemüsesorten, Bäume und verschiedene Blätterarten zuordnen. Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Quizkarten. Zielpublikum sind Kinder im Grundschulalter bzw. Vorschulbereich.
Die Maritime Hügelkugelbahn ist eine spielerische Attraktion an den Surferständen Australiens. Die Aussenseiten des Spiels sind mit Fischmotiven der Ureinwohner Australiens in Form von Surfbrettern gestaltet. Dieses Spiel ist in seinem einzigartigen Design sehr beliebt bei den kleinen und grossen Besuchern und Besucherinnen.
Dieses riesige Magnet-Angelspiel mit einem Durchmesser von fast einem Meter bietet bis zu 4 kleinen Angler/-innen die Möglichkeit, die kleinen Magnetfische zu angeln.
Das historische Holzspiel aus dem Spätmittelalter ist mit mehreren 100 Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter sehr aufwändig gestaltet. Jedes Fachwerkhaus hat ein eigenes Design.
Sternhalma ist eine deutsche Weiterentwicklung des Halmas, die 1892 erschien. Sternhalma ist im Englischen auch als Chinese Checkers und im Französischen als Dames chinoises (beides bedeutet „Chinesisches Damespiel“) bekannt, was auf einen chinesischen Ursprung hindeuten soll, wahrscheinlich aber ist dieser Name der Idee eines amerikanischen Spieleherstellers zu verdanken, der annahm, dass ein exotischer Hintergrund dem Verkauf zuträglich sein könnte.
Dieses traditionelle Maskenspiel mit afrikanischen Tiermasken ist ein Ballwurfspiel für zwei Spieler/-innen.
Dieses klassische Strategiespiel für zwei Personen wurde in ägypten um 1300 v. Chr. gespielt. Später war das Spiel auch im ganzen römischen Imperium zu finden und wurde dort „Terni Lapilli“ genannt. Die Spielrunden daürn meist nur wenige Sekunden. Tic Tac Tö wird heutzutage in allen Kulturen gespielt. Das Spiel ist mit 8 originellen kleinen Nussknackern in bunt bemalten Fantasieuniformen dekoriert, die an die Thüringische Weihnachtstradition erinnern und die für viele Menschen ein ganz besonderes Symbol der Weihnachtszeit darstellen.