Das sogenannte Kugelstangenspiel war eine der spielerischen Attraktionen auf den spätmittelalterlichen Jahrmärkten in Europa.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Seit der Antike bis hin zum Mittelalter waren Paarsuchspiele ein beliebter Zeitvertreib der oberen Schichten. In der einen Variante wurde mit Bildern, in einer anderen mit kleinen Kästchen gespielt, in denen Gegenstände paarweise versteckt waren. In der Barockzeit setzte sich die Bild-Variante durch, bei der die Bilder auf Holz gedruckt wurden. Der Name "Paarsuchspiel" ist der historische Name des von der berühmten Spielefirma Ravensburg unter dem geschützten Namen "Memory" beliebten Spiels, das auch heutzutage mit sehr grosser Begeisterung von Gross und Klein gespielt wird.
Die Geschichte des Shuffleboards beginnt im 15. Jahrhundert in England. Anfangs als Zeitvertreib des englischen Adels, wurde das Spiel später als Glücksspiel in den Pubs populär. Die Geldstücke mussten so nah wie möglich an die Tischkante gleiten. Da meist Pennys zum Spielen benutzt wurden, hiess das Spiel lange Zeit auch "Pennyboard". Weil die englischen Untertanen mit ausufernden Wetten um Geld und Drinks immer mehr von der Arbeit abgehalten wurden, verfügte der englische König Heinrich VII im Jahre 1522, dass Shuffleboard nur noch vom englischen Adel gespielt werden durfte. Als im 16. Jahrhundert die englische Aristokraten Billard spielten, hielt das Spiel wieder Einzug in den Tavernen der Insel.
Dieses Leuchtturm-Ringwurfspiel ist mit verschiedenen Leuchttürmen aus Holz dekoriert. Die Leuchttürme sind ca. 30 – 50 cm hoch. Bei diesem Spiel können mehrere Spieler/-innen gleichzeitig spielen, da die Wurfringe unterschiedliche Farben haben.
Das Korallenriff mit den bunten Holzfischen ist der optische Mittelpunkt der maritimen Erlebniswelt. Die Holzfische werden in Handarbeit von Menschen in Indonesien, Sri Lanka und Thailand bemalt und sind einem Fischschwarm nachempfunden. Unter den Holzfischen befinden sich maritime Fühlboxen, in denen viele/die letzten Geheimnisse der Weltmeere zu ertasten sind. Hier können die Besucher/-innen in eine erlebnisreiche maritime Spielewelt eintauchen, ohne nass zu werden. Ein faszinierendes Tastspiel für alle Generationen!
Kreiselspiele begleiten die Menschen seit der Antike. Unser Schlosskreiselspiel ist ein königliches Sechseckspiel aus dem französischen Spätbarock. Der Kreisel ist eines der ältesten Spielzeuge, welches bisher in archäologischen Fundstätten geborgen wurde.
Das sogenannte Kammerspiel stammt aus der viktorianischen Zeit des britischen Empires. Es war das Lieblingsspiel von Königin Victoria. Die Hofdiener Victorias nannten es "das Lochspiel der Dame" (Trou Madame). Im siebzehnten Jahrhundert gab sich auch Ludwig XIV diesem Spiel hin.
Das Spiel ist dekoriert mit 4 riesigen originellen Nussknackern in leuchtend bunt bemalten Fantasie-Uniformen, die an die Thüringische Weihnachtstradition und an das Kunstmärchen „Nussknacker und Mausekönig“ (1816) erinnern.
Dieses riesige Magnet-Angelspiel mit einem Durchmesser von fast einem Meter bietet bis zu vier kleinen Angler(n):innen die Möglichkeit, die kleinen Magnetfische zu angeln.
Dieses barocke Würfelspiel ist ein Vorläufer des heutigen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“. Die Anordnung der Spielführung, der Spielregeln und der optischen Gestaltung des Sportfeldes unterscheiden sich allerdings sehr vom heutigen Spiel. Da die adligen Spieler/-innen auf ein schnelles Spielvergnügen aus waren wurde mit nur einer Spielfigur und sechs Spielern gespielt. Der/die Sieger/-in stand oft schon nach einigen Minuten fest sodass bei üppigen barocken Schlossfesten viele adlige Spieler/-innen mit grosser Spielfreude an diesem Vorläufer des modernen "Mensch ärgere dich nicht-Spiels“ miteinander spielen konnten.
Bei diesem riesigen bunten Blumen-Solitärspiel mit einem Durchmesser von fast 140 cm und roten Kugeln, die äpfeln sehr ähnlich sind, können die Spieler/-innen die herausgenommenen Kugeln in einen Apfelkorb legen.
Dieses einzigartige Damespiel aus Indonesien ist weit mehr als nur ein funktionales Damespiel. Im Sielrahmen des überdimensionalen Spiels von fast 2 x 2 Metern sind wunderschön gestaltete Intarsien, die die Lebensgeschichte eines indonesischen Königssohns sichtbar machen. Im Zentrum des Damespiels befindet sich eine zweite Ebene, auf der sich 2 grosse indonesische Holzdrachen befinden.
Ertasten Sie die vielseitige Welt unserer alltäglichen Nahrungsmittel wie beispielsweise die Kartoffel, den formschönen Apfel oder die weiche Aussenhaut einer Kiwi. Begeben Sie sich auf eine interessante Sinnesreise. Die ertasteten Obst- und Gemüsesorten sind an einer Kette in der Box befestigt, können aber zum Bestaunen kurzzeitig aus der Kiste entnommen werden.
Seit jeher wurde das Angeln auch auf spielerische Art und Weise geübt. Speziell zur Zeit des Barocks galt es als freudiger Zeitvertreib. Neben Angeln mit Holz- bzw. Eisenhaken wurden später auch zunehmend Magnetholzangeln verwendet. Bei diesem Magnet-Angelspiel können die Spieler/-innen kleine Nussknacker aus dem Inneren des Angelspiels angeln. Das Spiel ist von aussen dekoriert mit 4 riesigen Nussknackern!
Sternhalma ist eine deutsche Weiterentwicklung des Halmas, die 1892 erschien. Sternhalma ist im Englischen auch als Chinese Checkers und im Französischen als Dames chinoises (beides bedeutet „Chinesisches Damespiel“) bekannt, was auf einen chinesischen Ursprung hindeuten soll, wahrscheinlich aber ist dieser Name der Idee eines amerikanischen Spieleherstellers zu verdanken, der annahm, dass ein exotischer Hintergrund dem Verkauf zuträglich sein könnte.
Bei dieser Hügelkugelbahn müssen 2 Spieler/-innen versuchen, eine ca. 10 cm grosse Spielkugel so zu rollen, dass die Kugel auf dem Hügel liegenbleibt und nicht wieder zum/zur Spieler/-in zurückrollt. Ein filigraner Spielspass, der dem/der Spieler/-in Geduld und Geschick abverlangt. Dieses Spiel in seinem einzigartigen Design ist sehr beliebt sowohl bei kleinen als auch grossen Besuchern und Bersucherinnen.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“ (aus dem 19. Jahrhundert) weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Dieses Labyrinthspiel aus dem Spätmittelalter kann von den Spielern und Spielerinnen in alle Richtungen bewegt werden. Zu Beginn des Mittelalters mussten diese Spielplatten aus Holz mit den liebevoll gestalteten Miniaturhäusern von den Spielern noch per Hand gehalten werden. Im Laufe der Zeit wurde ein Standfuss konstruiert, der aus einem Vorläufer des Kugellagers bestand, sodass die Spielplatte nur noch „bewegt“ werden musste.
Das klassische Ringwurfspiel ist eines der ältesten Spiele aller Kulturen. Die Stöcke wurden im gleichen Abstand im Boden verankert, der Wurfring bestand aus verknoteten Taün. Die damals vorherrschende Burgarchitektur spiegelte sich meist auch im Design des Spiels wider.
Bei diesem klassischen Cricket im Blumendesign bestehen die einzelnen Torstationen aus lackierten Blumen.
Dieses Brett- und Geschicklichkeitsspiel für 2 oder 4 Personen stammt vom indischen Subkontinent und ist bis heute als Volkssport in Indien, Pakistan und Sri Lanka sowie Afghanistan, Burma und Nepal verbreitet. Wann und wo das Spiel entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. Eine Legende besagt, dass Inder von den Kolonialherren Poolbillard kennenglernt, nach Alternativen zum Selbstbaün gesucht und dazu indische Teekisten verwendet hätten. Aus dem asiatischen Raum sind aber auch deutlich ältere Carrom mit ähnlicher Spielweise überliefert.
Dieses klassische Strategiespiel für zwei Personen wurde in ägypten um 1300 v. Chr. gespielt. Später war das Spiel auch im ganzen römischen Imperium zu finden und wurde dort „Terni Lapilli“ genannt. Die Spielrunden daürn meist nur wenige Sekunden. Tic Tac Tö wird heutzutage in allen Kulturen gespielt.
Solitär wurde am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles gespielt. Der Philosoph Voltaire spielte es zusammen mit Friedrich dem Grossen in Sanssouci. In England wurde das Spiel "sailors solitaire" genannt, was darauf hindeuten könnte, dass es über den Seeweg nach Europa kam. Die ältesten Varianten von "Solitär" hatten im 17. Jahrhundert 45 Spielfelder.
Das Spielprinzip stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Japan und war dort seit dem 12. Jahrhundert als „Kai-Awase“ (dt. Muscheln zusammenfügen) bekannt. Hinweise auf ein in England und den USA bekanntes Spiel mit Karten namens „Pairs“ und „Pelmanism“, aus dem 19. Jahrhundert, weisen ebenfalls auf eine ähnliche Spielweise hin.
Mit der Entdeckung des Magnetismus in China kam dieses kostbare Gut über die Seidenstrasse an den französischen Königshof. Eine kuriose Idee der Schlosstischler am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles war der Bau eines Schlossmagnetspiels. Wie von Zauberhand wurden dort Prinzessinnen mit einem Magnetstab unterhalb des Holzbodens durch ein Labyrinth unterschiedlicher Zimmer geschoben. Nach jedem Spiel wurde das Labyrinth von den Schlossherren verändert, damit sich die adligen Spieler/-innen den Weg des Labyrinths nicht einprägen konnten.